Wettkampf im Schwarzwald
Am Samstag, den 21.07.2012 trafen wir uns um 9.00 Uhr im Terrassenbad in Lahr zum letzten Wettkampf der Saison. Eine kleine Schar von Schwimmern (Nils, Jannik, Yasmine, Alex, Pati, Kathi und Kim) hielten die Fahnen des SSV hoch und vertraten den Verein in Südbaden hervorragend..
Trotz des eiskalten Wassers gelang es manchen von uns, Bestzeiten zu schwimmen. Selbst der sonst so hart gesottene Philipp räumte ein, dass das Wasser „saukalt“ sei.
Alles in allem war dies ein gelungener Wettkampf und alle waren zufrieden. Jetzt freuen wir uns auf ein paar erholsame Wochen, in denen wir wieder Kraft tanken können, damit uns Philipp und Christoph in der neuen Saison wieder „schinden“ und uns auf unsere Ziele, die wir uns immer vor Augen halten müssen, vorbereiten können.

Die Schwimmer trotzen dem schlechten Wetter

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Der Wettergott war bei den Badischen Jahrgangsmeisterschaften am 14. + 15. Juli nicht auf der Seite der Athleten. An beiden Tagen regnete es immer wieder sehr heftig, so dass es für die Schwimmer schwer war, optimale Leistungen zu erbringen. Neun Schwimmer des Schwimmvereins SSV Waghäusel konnten sich für diese Meisterschaften qualifizieren. Bemerkenswert ist dabei, dass der SSV mit Alina Breite (Jahrgang 2001) eine der jüngsten im Feld und mit Thomas Keller (Jahrgang 1966), immerhin Teilnehmer an den Masters - Weltmeisterschaften, den absolut ältesten Teilnehmer stellte. Die Trainer Philipp Wolge und Christoph Hellmuth waren insgesamt mit den Leistungen unter diesen Bedingungen zufrieden. Trotzdem wurden auch kleinere Mängel erkannt, die im Training in der nächsten Saison zu verbessern sind. „Das sind unsere Bedingungen“, bemerkte Philipp Wolge bereits zu Beginn der Meisterschaften. Immerhin trainiert der SSV bei Wind und Wetter im Freien. Auf Grund der schlechten Witterungen konnten sich die Zeiten sehen lassen. Fast alle konnten ein paar Bestzeiten verbuchen. Den größten Erfolg feierte Yasmine Beyer, die über 200 m Freistil ihre Bestzeit mit 2.38,33 min um mehr als 4 sec verbesserte. Dafür wurde sie dann auch mit der Bronzemedaille belohnt.

Noch eine Woche Training und ein letzter Wettkampf am Wochenende in Lahr sind zu überstehen. Danach werden alle froh sein ein paar Wochen ausspannen zu können, um für die nächste Saison wieder Kraft zu tanken.

Gelungene Standortbestimmung in Bühl

Am Samstag, den 30.06.2012 fand der 20. Internationale Schwimmwettkampf im Bühler Schwarzwaldbad statt. Das hochgradig besetzte Teilnehmerfeld eignete sich hervorragend als Standortbestimmung für die Badischen Meisterschaften. Bei sehr heißem Sommerwetter mussten sich unsere Schwimmer gegen die Konkurrenz aus England, Frankreich, der Schweiz und sogar aus Ungarn behaupten. Angesicht der hohen Temperaturen waren die erbrachten Leistungen, die sich in den guten Zeiten bei den einzelnen Wettkämpfen widerspiegelten, durchaus sehenswert. So konnte sich Kimberley Bender über 100 m Rücken und 100 m Freistil sowie Pascal Breite über 50 m Brust für die Badischen Meisterschaften qualifizieren. Einen ganz besonderen Erfolg feierten Kimberley Bender und Judith Baumeister. Während Kimberley in der Mehrkampfwertung für den Jahrgang 95/96 den dritten Platz erreichte und ein Preisgeld von 40 € gewann, erreichte Judith in der gleichen Disziplin gar den zweiten Platz und konnte sich über 80 € freuen. Auch die anderen konnten ihr Potential abrufen, so dass sich Christoph Helmuth über die gezeigten Leistungen zufrieden zeigte, welche die großen Hoffnungen für den Saisonabschluss in Weinheim bestärkten. „Bei diesen Meisterschaften haben wir großes vor“, äußerte er voller Stolz.

Besonders zu bemerken ist der Mannschaftsgeist der Athleten. Die verletzten Schwimmerinnen Lea Mohr und Patricia Frank reisten trotz Verletzung mit an, um die Kameraden zu unterstützen.

Ein kleiner Wermutstropfen war allerdings die Verletzung von Anna Schmitteckert, die beim Rückenschwimmen mit dem Kopf an den Beckenrand krachte und den Wettkampf abbrechen musste.

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Gestern in Bühl gings heiß her, im wahrsten Sinne des Wortes.

Einen kleinen Eindruck vom Geschehen können sich die "Zurückgebliebenen" durch Ralphs Fotos machen - vielen Dank, Ralph!.

Hier gehts zur Diashow.

7 Tage Schwimmsport pur in Riccione

Vom 9. bis 15. Juni kämpften die Masters der Schwimmer in Riccione um die schnellsten Zeiten. Für die 25-jährigen bis 95-jährigen aus 75 Nationen gab es nur ein Ziel: schnell sein! Unter diesen 9.700 Athleten war auch ein Schwimmer mit einer grünen SSG-Bruhrain Schwimmkappe. Es war sein erster Masterswettkampf überhaupt. Als er im März zufälligerweise bemerkte, dass er die Pflichtzeiten für diesen Masterswettbewerb erreicht hatte, war ihm klar: „Da muss ich hin“. Also wurden die 50 m, 100 m und 200 m Brust sowie die 50 m Schmetterling und 50 m Freistil gemeldet - natürlich mit Kurzbahnzeiten (typischer Anfängerfehler!). Nach erfolgter Registrierung bei der FINA wurde aus Thomas Keller der SSG Bruhrain Waghäusel der Athlet GER0007788I. Am 10. Juni ca. 20:30 Uhr, Lauf 68 war es dann endliche soweit - das 100 m Brustrennen für GER0007788I: Call Room, Einmarsch der Athleten, Startsignal und ab ins Wasser. Nach 34,87 um die Ecke, Tauchzug und .... - Kraft am Ende! Mit einer für diese Angangszeit bescheidenen 1:18,44 reichte es immerhin noch für Platz 31 unter 170 Startern der AK 45. Nach diesem eher als Akklimatisierung zu bezeichnenden Rennen folgten am (11. Juni) 50 m Schmetterling unter Flutlicht, Lauf 64, 22:15 Uhr, am 12. Juni 50 m Freistil, Lauf 120, 8:55 Uh r! Am Abend des 12. Juni gegen 22:30 Uhr ging endlich der Lauf 88 über 50 m Brust ins Wasser. Nach 34,14 schlug auch der mit der grünen Kappe an und erreichte mit dieser (hoffentlich noch verbesserungsfähigen) Zeit Platz 21 unter 211 Altersklassenkollegen. Zu guter letzt zeigte das 200 m Brust Rennen sehr deutlich, dass es noch genügend Potenzial zur Verbesserung der Wettkampftaktik gibt. Nach den ziemlich verbadeten ersten 100 m war nicht mehr viel zu reißen. Fazit: Riccione war ein emotionales Supererlebnis und sportlich eine sehr gute und wichtige Standortbestimmung für die kommenden Masterswettkämpfe (Philipp und Christoph: „Es gibt noch viel zu tun!“).

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Die bewegendsten Momente dieser Tage waren jedoch nicht die live verfolgten Weltklassezeiten oder die gigantische Atmosphäre im Stadion, sondern die gelebte Schwimmergemeinschaft über Generationen hinweg. Wer einmal miterlebt hat, wie hart 80-jährige über 50 m Schmetterling um den Titel gekämpft haben, um mit 44-er Zeiten das Podium auszufechten und wie die 95-jährigen von allen Athleten auf den Tribünen als wahre Helden gefeiert werden, weiß, dass Schwimmen der schönste Sport der Welt ist und Wettkämpfe ein Gewinn für Körper und Geist sind: dafür lohnt es sich - quälende GA-Kilometer durchzustehen. In diesem Sinne: Citius - Altius - Fortius!

TK

 

Jubiläumswettkampf in Waghäusel ein voller Erfolg

Der 40. Nationale Schwimmwettkampf des SSV Waghäusel war in höchstem Maße erfolgreich. Selbst die Sonne strahlte an diesem Tag, was die Leistungen der Athleten beflügelte. Der Wettkampf hat mittlerweile ein sportlich hohes Niveau erreicht. Immerhin starteten 10 Schwimmer, die auch an den Deutschen Meisterschaften in einem Finale geschwommen sind und ein Schwimmer, der 2008 sogar bei den Europäischen Kurzbahnmeisterschaften angetreten ist und mehrfacher Finalteilnehmer bei den Deutschen war. Die 389 Aktive erbrachten somit hervorragende Leistungen.

Die Nachwuchsschwimmer des SSV bestachen durch starke Leistungen. Insbesondere zu erwähnen wären Alina Breite, Nils Winter und Florian Wichmann, die über alle angetretenen Strecken mit super neuen Bestzeiten glänzen konnten. Dies ist nicht zuletzt auf die hervorragende Arbeit von Lukas, des neuen Trainers für diesen Bereich, zurückzuführen, der auf die Technik bei den „kleinen“ ein besonderes Augenmerk legt.

Bei den „großen“ Athleten war der Wettkampf als Trainingswettkampf einzustufen. Voll aus dem Training und mit Blick auf die Badischen Meisterschaften waren die Leistungen durchaus sehenswert. Am 30.06. in Bühl ist der letzte Test und die letzte Qualifikationsmöglichkeit vor dem großen Saisonabschluss in Weinheim.

Die 18 teilnehmenden Vereine (ein Verein kam aus Gundelfingen in der Nähe von Freiburg) waren voll des Lobes für diesen von den Verantwortlichen vorbildlich organisierten Wettkampf und sagten ihre Teilnahme im nächsten Jahr spontan zu. Bei 1578 Einzelstarts und 24 Staffeln an einem Tag muss jeder Handgriff exakt geplant sein, damit so ein Wettkampf reibungslos über die Bühne geht. Unterstützt wurden die Organisatoren durch die vielen Helfer, ohne die ein solcher Wettkampf nicht zu stemmen wäre. Auch „auswärtige“ Helfer wie der THW (die ein Zelt für die Verköstigung bereitstellten) und die Fa Wiesentaler (die sich um die Getränke für das Kampfgericht kümmerte) trugen ihren Teil zum Erfolg bei.

Nach der Freude über diesen gelungenen Tag denken die Organisatoren bereits wieder an das nächste Event, das am 01.12. mit dem Rheintalpokal zu organisieren ist und hoffen, dass die Stadt Waghäusel wieder freundlicherweise das Schwimmbad zur Verfügung stellt.

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Ein Dankeschön geht zunächst an unsere Gäste, wir haben uns gefreut, heute ein schönes Schwimmfest mit Euch zu feiern. Wir hoffen, dass Ihr auch nächstes Jahr wieder dabei seid! Das Protokoll, ist online gestellt.  --->hier klicken

Eine kleine Bilderstrecke findet sich hier.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Helfern bedanken, allen voran beim THW Waghäusel und der DLRG Waghäusel für ihre langjährige logistische Unterstützung, ohne die wir den Wettkampf so nicht durchführen könnten, wir wissen es zu schätzen!

Danke vor allem auch in Richtung von ca. 30 Eltern und altgedienten SSVlern, die uns wieder tatkräftig bei Auf- und Abbau, Kuchenverkauf, Kampfgericht und vielen mehr geholfen haben.

Wir freuen uns zudem, in Schwimmsport Steiner einen Schwimmsportartikelanbieter gefunden zu haben, der mit Freundlichkeit und Sachkompetenz dazu beiträgt, dass die Schwimmer ein attraktives Warenangebot verbunden mit guter Beratung während des Wettkampfs vorfinden.

Vielen Dank auch an Wiesentaler, unseren langjährigen Getränkesponsor, mit dessen Hilfe wir wieder dafür sorgen konnten, dass kein Kampfrichter und Helfer Durst leiden musste.

Last but not least ein ganz besonderer Dank der Stadt Waghäusel für die Überlassung des Schwimmbads und die tatkräftige Hilfe durch das Bademeister- und Reinigungsteam des Rheintalbads.

Jetzt geht es weiter in Durlach, wir hoffen, dass auch dort der Wettergott ähnlich gut gelaunt ist, wie heute.

Herzliche Grüße

Das Abteilungsteam des SSV Waghäusel, Abteilung Schwimmen

Vereinsmeisterschaften des SSVW am 02.06.2012 im Hallenbad Oberhausen

Am vergangenen Samstag fanden im Hallenbad Oberhausen die Vereinsmeisterschaften für unsere Nachwuchsgruppen statt.

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Wie in den vergangenen Jahren waren die Schimmer aus den Gruppen FG1 bis FG4 mit viel Freude am Start.

Geschwommen wurden die Strecken 25m Rücken, 50m Rücken, 25m Kraul Beine, 50m Kraul.

Die anwesenden Eltern und Betreuer feuerten die Aktiven zu richtigen Höchstleistungen an.

Start

Der Wettkampf wurde wie bei den großen Vorbildern mit einem professionellen Zeitgericht, Starter und Auswertung durchgeführt.

Die Aktiven wurden durch deren Übungsleiter Stefanie Krämer + Oliver Vaudlet (FG1), Katharina Hustert (FG2), Franziska + Judith Baumeister (FG3) und Noel Wieland (FG4)  betreut.

Die Urkunden und Medaillen konnten somit gleich nach Ende der Veranstaltung ausgeteilt werden

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Vielen Dank an alle Aktiven und Eltern für die guten Leistungen und die tolle Stimmung in der Schwimmhalle, vielen Dank an Stefanie Krämer für die Organisation und vielen Dank an alle Helfer bei der Zeitnahme, Betreuung und Auswertung.

Heinrich Hustert

Die Schwimmabteilung gratuliert dem Ehepaar Schütze zur Diamantenen Hochzeit:

Anlässlich der Diamantenen Hochzeit ( 60.Jahrestag) am 17.05.2012 übergaben Ernst Schröter und Heinrich Hustert im Namen der Schwimmabteilung des SSV Waghäusel einen Präsentkorb an das Ehepaar Schütze.

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Nun werden sich einige fragen, wer sind diese Leute, warum muss hier in unserem Namen gratuliert werden?

Ich will es Euch erklären:

Günter Schütze (83) war über 20 Jahre lang Abteilungsleiter unserer Schwimmabteilung. Er hat die Abteilung in deren Anfangsjahren übernommen und sie all die Jahre hervorragend geleitet. Ohne Ihn gäbe es unsere Schwimmabteilung wahrscheinlich heute nicht.

Er war in dieser Zeit auch für die Anfängerschwimmausbildung in unserem Verein zuständig und sehr viele Kinder haben bei Ihm das Schwimmen erlernt. Auch ich habe bei Günter mein Seepferdchen gemacht.

Der heutige Jubilar hat es verstanden, die Schwimmabteilung so zu leiten, dass wir immer eine bedeutende Rolle unter den Schwimmvereinen in unserer Region spielen konnten. Vereinsführung war für Ihn immer damit verbunden möglichst viele, meist auch junge Leute zur Mitarbeit zu animieren. Er war immer offen für Veränderungen und Verbesserungen. „ Die jungen Leute machen vieles sehr viel besser als ich“ war ein Spruch an den ich mich zu seinem Jubiläum wieder erinnert habe.

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Günter Schütze unterzeichnet den Gründungsvertrag der SSG Bruhrain

 

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1990 dann hat er sich aus der Abteilungsleitung zurückgezogen und die Aufgaben an „seine jungen Leute“ übergeben.

Günter Schütze ist nach wie vor mit uns als Ehrenmittglied verbunden und besucht häufig unsere Schwimmfeste.

Vielen Dank und alles Gute !

Heinrich Hustert

 

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Judith Baumeister trumpft in Berlin groß auf

Judith Baumeister vom SSV Waghäusel zeigte sich von der Kulisse der 124. Deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin unbeeindruckt. Die kleine Nervosität, die sie im tollen Europasportpark in Berlin ergriff, legte sich, sobald sie das erste Mal im Wasser beim lockeren Einschwimmen war. Beeindruckt war sie von der Größe des Bades, die alles andere klein erscheinen lässt. Selbst Paul Biedermann wirkte dabei klein. „Was? Der ist so klein?“ staunte Judith, als sie ihm zum ersten Mal begegnete. Im Wettkampf selbst war dann der letzte Rest Ehrfurcht verschwunden.

Schon bei ihrem ersten Einsatz überzeugte Judith mit 31,61 s über 50 m Rücken, was im Jahrgang 1997 der 10. Platz und gleichzeitig Vereinsrekord bedeutete. Am zweiten Tag verpasste sie mit 2.28,30 min das Jahrgangsfinale nur knapp. Am dritten Tag zog sie wiederum mit 1.07,09 min über 100 m Rücken (und einem erneuten Vereinsrekord) ins Finale des Jahrganges 1997 ein, in dem sie mit 1.07,32 min einen hervorragenden 7. Platz erreichte. Am Montag verpasste Judith Baumeister mit einer sehr guten Zeit (29,79 s) über 50 m Delphin den Endlauf als 14. nur knapp.

Trainer Philipp Wolge, selbst ehemaliger Spitzenschwimmer und Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften, war mit seiner Athletin hoch zufrieden. Auch für ihn war es eine neue Erfahrung, als Trainer am Beckenrand mitzuleiden ohne das Geschehen noch beeinflussen zu können.

Am Ende waren alle Beteiligte um viele Erfahrungen reicher und sehr glücklich. Die Trainer Philipp Wolge und Christoph Hellmuth haben die Schwimmerin hervorragend auf diese Meisterschaft vorbereitet. Bei ihrer zweiten Teilnahme nach 2011 an den Deutschen Meisterschaften hat Judith Baumeister den kleinen Verein der Stadt Waghäusel würdig repräsentiert.

Logbuch Deutsche Meisterschaften 2012

Donnerstag, 10.5.2012

07:00 Wecker klingelt. Kann es nicht fassen, es geht los. Naja, Judith wird es genauso gehen, denke ich.

09:30 Judith steigt in Mannheim dem Zug zu, mit dem ich aus Karlsruhe gekommen bin und der uns nach Berlin kutschieren soll. Das Abteil mit den Sitzplätzen 115 und 116 gehört uns. Vorerst zumindest. In Frankfurt bekommen wir Gesellschaft. Älterer Herr mit roten Lederlackschuhen. Ansonsten Zugfahrt ruhig. Wir erreichen Berlin um 13:30 Uhr. Jetzt ist orientieren in Berlin angesagt. Wie gelangen wir zum Hotel? Welche S-Bahn Fahrtkarte ist am sinnvollsten? Welche S-Bahn Linie müssen wir nehmen? In welche Richtung müssen wir vor allem fahren? - Letztlich alles richtig gemacht und auf Anhieb gefunden.

14:30 Ankunft in unserem Hotel. Eine geräumige Suite mit zwei getrennten Schlafbereichen für Judith, Franny (die am Abend nachkommt) und mich. Trainer befiehlt: Ausruhen. In der Zwischenzeit schaue ich mir die Umgebung an. Ansonsten nichts erwähnenswertes.

17:00 Machen uns auf den Weg ins Schwimmbad. Locker schwimmen, Finals anschauen. Die Schwimmhalle ist beeindruckend. Riesig. Es wirkt einfach alles kleiner: Schwimmbecken, Schwimmer, Trainer… selbst Paul Biedermann. Zitat Judith: „Was? Ist der so klein?“.

20:00 Verlassen die Schwimmhalle. Müssen Franny abholen… nein, wollen Franny abholen. Dachten wir. Franny war nämlich nicht alleine. Natalie im Schlepptau. Sehr zur Freude des Trainers. Wir verbrachten einen schönen Restabend mit gemeinsamem Essen beim Italiener direkt unter´m Alex. Bettruhe 2300. Gute Nacht, Berlin.

Freitag, 11.05.2012

06:50 Tag beginnt mit einfachem, aber gutem Frühstück. 50 Rücken stehen am Morgen auf dem Programm. Judiths Nervosität ist zu spüren. Alle versuchen sie abzulenken. Gelingt bedingt.

08:00 Einschwimmen. Sprints sind gut. Erwartungsgemäß sank der Nervositätsgrad nach dem Einschwimmen ein wenig. Um kurz vor dem Start wieder zu steigen. Kreidebleich im Gesicht. Trainer befiehlt: Herzhaftes Lachen vor dem Start. Judith befolgt und schwimmt in 00:31,72 neue persönliche Bestzeit, neuen Vereinsrekord und qualifiziert sich als 9. für das Jahrgangsfinale. Große Klasse. Alle sind bestens gelaunt.

12:00 Mittagspause. Wir verköstigen uns beim Italiener. Spaghetti Carbonara für Judith. Danach ist Mittagsruhe angesagt. Judith schläft ein bisschen. Trainer und Trainerfrau machen kleine Shoppingtour am Alexanderplatz.

17:00 Abfahrt zu den Finals. Das erste große Finale steht ins Haus. Judith ist locker, von der Nervosität nichts mehr zu spüren. Einschwimmen passt. Jetzt nur noch die Finals von Paul Biedermann und Silke Lippok abwarten und dann heißt es: „Auf Bahn 8: Judith Baumeister von der SSG Bruhrain – Waghäusel.“ Start nicht optimal getroffen, schade. Sie kämpft trotzdem und schwimmt in 00:31,61 erneut neue Bestzeit, neuen Vereinsrekord und diesmal Platz 10 in der Jahrgangswertung. Leistung kann sich sehen lassen. Trainer, Athlet und Fans wieder überglücklich. So können die Meisterschaften weitergehen.

21:00 Abendessen. Wir gönnen uns einen Döner. Döner ist nicht ungesund. Alle freuen sich auf den morgigen Tag. Dann 200 Rücken. Gute Nacht, Berlin.

Samstag, 12.05.2012

06:30 Wecker klingelt mich aus dem (Tief)Schlaf. War mir nicht ganz sicher, ob ich noch träume: Kathi ist am Morgen plötzlich auch da. Mitgereist bei Eltern Baumeister. Sehr schöne Überraschung. Judith ist überglücklich. Die Zeichen für 200 Rücken stehen auf Bestzeit.

09:00 Einschwimmen liegt hinter uns. Judith wirkt entspannt. Doch dann: die Aufregung steigt. ´200 Meter können ganz schön lang und vor allem hart werden.´ Solche oder ähnliche Gedanken müssen Judith quälen.

11:00 Recht hatte sie. Beherzter Angang in 01:10,1. Endzeit 02:28,30. Habe am Beckenrand mitgelitten. Aber alles richtig gemacht. Um auf den zweiten Finaleinzug zu hoffen, musste sie alles auf eine Karte setzen. Neue Bestzeit sprang dabei auch herum. Trainer wieder sehr zufrieden. Judith ebenfalls.

12:00 Abmeldefrist 200 Rücken ist abgelaufen: Judith bleibt leider erste Ersatzschwimmerin für das Finale. Sie belegt Platz 12 in der Altersklasse. Schade. Dennoch alle hoch zufrieden.

13:00 Trainer macht sich mit Trainerfrau einen schönen Nachmittag. Baumeisters und Kathi ziehen ebenfalls los.

17:30 Finals der offenen Klasse. Hochkarätige Leistungen. Unter anderem Deutsche Rekorde durch Jenny Mensing, Jan-Philip Glania und Markus Deibler. Begeistertes Publikum. Großartige Stimmung. Einfach Deutsche Meisterschaften.

20:00 Trainer und Trainerfrau schauen DFB-Pokalfinale. Sehr zum Ärger des Trainers verliert Bayern. Leistung des Dortmunder (Pubertierenden)Clubs muss man jedoch neidlos anerkennen. Baumeisters und Kathi genießen leckeres Abendessen am Hackeschen Markt: Franny bestellt Pizza mit Kräuter (Zitat Judith).

22:30 Bettruhe. Morgen früh müssen wir früher raus. Die gezeigten Leistungen am heutigen Tag lassen auf ein tolles 100 Rücken Rennen am morgigen Vormittag schließen. Weitere Meldungen folgen. Gute Nacht, Berlin.

Sonntag, 13.05.2012

06:00 Keine sieben Stunden Schlaf. Heute geht es früher los. Fernsehen will übertragen. Zu unserem Leidwesen. Aber so ist das eben.

07:30 Judith schwimmt ein. Mittlerweile der vierte Tag in der Hauptstadt. Körperlich steckt man die Meisterschaft locker weg. Aber mental? Das ist ein hartes Stück. Bisher hatte Judith nur einen Nachmittag ´frei´. Ein paar Stunden, in denen sie (vielleicht) ein wenig abschalten konnte. Ansonsten immer Anspannung, Aufgeregtheit und Wettkampfdruck. Das ermüdet, in erster Linie den Kopf. Doch Judith bleibt konzentriert. Nimmt alle Hinweise entgehen. Setzt gut um. Ich bin zuversichtlich.

08:40 Judith betritt die Startbrücke. Erster Lauf, Bahn 7. Start etwas tief. Ansonsten gut weggekommen. Angang 00:32,78. Gut, denke ich. Könnte neue Bestzeit werden. Doch dann: Judith schwimmt dem Feld immer weiter weg. Schwimmt eine 00:34,31 auf den zweiten 50. Wahnsinn: 01:07,09. Neue Bestzeit. Vereinsrekord. Finale.

12:00 Mittagspause. Judith schläft ein bisschen. Müssen heute wieder früher ins Bad. Fernsehen, wie erwähnt.

15:30 Zweites Einschwimmen. Alles in Ordnung. Judith wirkt konzentriert und locker.

16:30 Aufwärmen gefällt mir sehr gut. Judith lacht viel. Ich freue mich auf das Rennen.

17:10 Einlauf erster Finallauf der JEM-Jahrgänge. Judith Bahn 3. Start leicht verpennt. Exakt selbe Angangszeit wie morgens. Endzeit von 01:07,32 reichen zu Platz 7 in der Altersklasse. Super Leistung. Dem Druck standgehalten. Leistung bestätigt. Alle sind wieder einmal hoch zufrieden.

19:00 Abendessen bei den Hackeschen Märkten. Schnitzel mit Kartoffeln und Salat. Riesen Schnitzel. Schmeckt lecker.

22:00 Alle liegen im Bett. Alle sind erschöpft. Baumeisters, Kathi und Trainerfrau mittlerweile abgereist. Nur noch Judith, Franny und ich an Bord. Morgen letzter Wettkampftag. Letzte Strecke für Judith: 50 Schmetterling. Danach hat sie es geschafft. Schon jetzt steht fest: überragende Meisterschaften von ihr. Gute Nacht, Berlin.

Samstag, 12.05.2012

06:30 Wecker klingelt mich aus dem (Tief)Schlaf. War mir nicht ganz sicher, ob ich noch träume: Kathi ist am Morgen plötzlich auch da. Mitgereist bei Eltern Baumeister. Sehr schöne Überraschung. Judith ist überglücklich. Die Zeichen für 200 Rücken stehen auf Bestzeit.

09:00 Einschwimmen liegt hinter uns. Judith wirkt entspannt. Doch dann: die Aufregung steigt. ´200 Meter können ganz schön lang und vor allem hart werden.´ Solche oder ähnliche Gedanken müssen Judith quälen.

11:00 Recht hatte sie. Beherzter Angang in 01:10,1. Endzeit 02:28,30. Habe am Beckenrand mitgelitten. Aber alles richtig gemacht. Um auf den zweiten Finaleinzug zu hoffen, musste sie alles auf eine Karte setzen. Neue Bestzeit sprang dabei auch herum. Trainer wieder sehr zufrieden. Judith ebenfalls.

12:00 Abmeldefrist 200 Rücken ist abgelaufen: Judith bleibt leider erste Ersatzschwimmerin für das Finale. Sie belegt Platz 12 in der Altersklasse. Schade. Dennoch alle hoch zufrieden.

13:00 Trainer macht sich mit Trainerfrau einen schönen Nachmittag. Baumeisters und Kathi ziehen ebenfalls los.

17:30 Finals der offenen Klasse. Hochkarätige Leistungen. Unter anderem Deutsche Rekorde durch Jenny Mensing, Jan-Philip Glania und Markus Deibler. Begeistertes Publikum. Großartige Stimmung. Einfach Deutsche Meisterschaften.

20:00 Trainer und Trainerfrau schauen DFB-Pokalfinale. Sehr zum Ärger des Trainers verliert Bayern. Leistung des Dortmunder (Pubertierenden)Clubs muss man jedoch neidlos anerkennen. Baumeisters und Kathi genießen leckeres Abendessen am Hackeschen Markt: Franny bestellt Pizza mit Kräuter (Zitat Judith).

22:30 Bettruhe. Morgen früh müssen wir früher raus. Die gezeigten Leistungen am heutigen Tag lassen auf ein tolles 100 Rücken Rennen am morgigen Vormittag schließen. Weitere Meldungen folgen. Gute Nacht, Berlin.

Sonntag, 14.05.2012

06:30 Beginn letzter Wettkampftag. Noch einmal 50 Schmetterling.

08:00 Einschwimmen. Endlich mal einen Start vom Block. Nicht immer nur Rückenstarts. Sprintzeiten sind gut.

09:45 Letzter Vorlaufstart. Judith auf Bahn 4. Start leider weniger gut. Extrem früh hochgekommen und mit etwas zu hoher Frequenz angefangen. Zweite Teilstrecke dann sehr gut. Anschlag passt. 00:29,79. Immerhin eine Zehntel schneller als bei Süddeutschen. Abwarten was die Zeit wert ist.

10:30 Judith belegt Platz 14. Kein Finalplatz. Trotzdem eine tolle Leistung. Jetzt steht fest: die Deutschen Meisterschaften 2012 sind vorbei. Geschafft. Bilanz: hoch erfolgreich. 100% Bestzeiten. Zwei Finalteilnahmen. Wieder einmal alle überglücklich.

12:00 Berlin Hauptbahnhof. Ausgewogenes Mittagessen bei Burger King. Anschließend Gepäck verstauen. Zug nach Hause fährt um 16:30 Uhr.

13:30 Verdauungsspaziergang durch Regierungsviertel. Wetter genießen.

14:30 Einstündige Schifffahrt auf der Spree. Kultur muss sein.

16:35 Sitzen im Zug nach Hause. Planmäßige Ankunft: 21:30 Uhr, Mannheim. Um viele neue Eindrücke reicher verlassen wir die Hauptstadt. Auf Wiedersehen, Berlin.

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Für ihren als Saisonhöhepunkt gedachten Start bei den Süddeutschen Meisterschaften in Darmstadt am 28. und 29. April hatte sich Judith Baumeister für insgesamt sechs Starts qualifiziert. Am ersten Tag war sie mit ihren Leistungen noch nicht so recht zufrieden, da sie keine neuen Bestzeiten erreichen konnte. Die 28,87 Sek über 50 F und die 1:09,84 Min über 100 R deuteten aber schon ihr Potential an diesem Wochenende an. Die Rückenzeit war immerhin ihre bisher zweitbeste über diese Strecke auf der 50m-Bahn.

Am folgenden Tag „platzte dann der Knoten“ – sicher auch beflügelt durch den Besuch von Katharina (s. Bild) – richtig:

-   50 R in 32,25 Sek (neue Bestzeit auf der Langbahn)

-   50 S in 29,88 Sek (neue Bestzeit und Vereinsrekord)

-   100 F in 1:01,29 Min (neue Bestzeit und Vereinsrekord)

-   200 R in 2,29,25 Min (neue Bestzeit auf der Langbahn)

Bei allen Starts an diesem Wochenende konnte sie sich zudem unter den Top Ten in ihrem Jahrgang (1997) platzieren. Und über die 50 S reichte es gar zu Bronze! Entsprechend zufrieden zeigten sich auch ihre Trainer Philipp Wolge und Christoph Hellmuth.

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Mit diesen Leistungen konnte sie sich zudem über vier Strecken (alle Rücken und 50 S) für die 124. Deutschen Meisterschaften qualifizieren, die vom 10. bis 14. Mai in Berlin stattfinden. Über diesen eher nicht zu erwartenden weiteren Saisonhöhepunkt war ihre Freude entsprechend groß (Anm. der Redaktion: Dabei dürfte sicher auch die Aussicht auf ein paar zusätzliche schulfreie Tage eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben). Für ihren nach 2011 zweiten Auftritt in Berlin wünschen wir ihr genug Selbstbewusstsein, viel Erfolg und spannende Erlebnisse im und um das tolle Becken im Europasportpark.

PB

Vielen Dank an alle Schwimmer, Trainer und Helfer die sich heute im Freibad an unserer großen Fotoaktion beteiligt haben.

Auf dieser Homepage könnt Ihr weiter unten bereits die eindrucksvollen Fotos bewundern und herunterladen.

Vielen Dank an Arnd Winter, der sich als Fotograf zur Verfügung gestellt hat.

Heinrich Hustert

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SSV Waghäusel, Abt. Schwimmen

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Anfänger 2012 mit Trainern Margit Bender, Nadine Fröhlich und Henrik Mahl

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Anfänger 2012 mit Trainern Silke Riehl und Tim Krempel

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FG1 mit Trainer Oliver Vaudlet

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FG2 mit Trainern Katharina, Marion und Heinrich Hustert

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FG3 mit Trainerinnen Franny und Judith Baumeister

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FG4 mit Trainer Axel Rathgeber und Noel Wieland

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Talentteam mit Trainerin Vivien Roßmann

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Wettkampfbereich mit Trainer Philipp Wolge (es fehlt: Trainer Christoph Hellmuth und Aushilfstrainer Lukas Mundelsee)
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Masters 2012
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Triathlon 2012 mit Trainerin Marion Rossmann

Training, Schlafen, Essen und das „Drumherum“ – 12 Tage im Trainingslager in Heidelberg

Zurück aus dem Trainingslager sind 18 Schwimmer und ihre beiden Trainer Christoph und Philipp. Gemeinsam mit den 16 Waghäusler Athleten absolvierten auch zwei Ludwigshafener Schwimmerinnen zwei harte Trainingswochen in Heidelberg. In vielerlei Hinsicht waren diese vergangenen 12 Tage eine tolle Erfahrung, denn bei einem gelungenen Trainingslager spielen verschiedene Faktoren eine wichtige und entscheidende Rolle. Dazu zählen…


…selbstverständlich – und deshalb an erster Stelle zu nennen – das TRAINING:


Bis zu 20 Trainingseinheiten absolvierten einige Schwimmer im Wasser, in denen - in mehrere Blöcke aufgeteilt – durch die beiden Trainer verschiedene Schwerpunkte gesetzt wurden. So stand zum einen das Techniktraining im Vordergrund, das durch kleine Videoanalysen veranschaulicht wurde. Ein weiteres Augenmerk lag daneben auf der Verbesserung der Grundlagenausdauer, was sich auch an der hohen Gesamtkilometerzahl zeigt (zwischen 70 und 80 Gesamtkilometer absolvierten einige Schwimmer). Neben Einheiten mit geringeren Gesamtintensitäten wurden gezielt Belastungsspitzen eingebaut, die die Schwimmer mit vollem Einsatz absolvierten und dementsprechend schließlich sehr erschöpften. Auch das dem Wassertraining vorausgehende Athletiktraining ließ manch einen Schwimmer an seine Grenzen stoßen, was man an den hochroten und völlig verschwitzten Gesichtern erkennen konnte. Da unter den Schwimmern auch ein Triathlet, Samuel, sein Trainingslager absolvierte, wurde sein überwiegendes Schwimmtraining durch weitere Einheiten auf dem Rad und im Laufen ergänzt.


…ebenso das SCHLAFEN:


Untergebracht in „Steffis Hostel“ verbrachten wir einen Großteil der Zeit in unserer Unterkunft nur wenige Kilometer vom Olympiastützpunkt entfernt. In schönen großen und freundlichen Zimmern errichteten wir unser Lager, das sich – sowohl bei den Schwimmern als auch bei den Trainern – mehr und mehr in eine Unordnung verwandelte. Hätten die Mädels im 10er-Zimmer nicht Patricia (Frank) mit im Zimmer gehabt, wären sie sicherlich noch jetzt nicht mit Aufräumen fertig… Smile


…weiterhin das ESSEN:


Neben den Betten ist dies wohl ein weiterer Aspekt, wonach sich die Schwimmer in den harten Trainingseinheiten am meisten sehnten. Morgens nahmen die Schwimmer bei einem kleinen leckeren Buffet ein gutes Frühstück ein, das sie für die erste morgendliche Trainingseinheit im Wasser stärken sollte. Für das Mittagessen hatte Philipp organisiert, dass die 18 Schwimmer und ihre beiden Trainer in der – dem Schwimmbad sehr nahe gelegenen – Kantine des Springer Verlags zu Mittag essen konnten. Nach einem sehr abwechslungsreichen und guten Essen konnte sich der ein oder andere Schwimmer auch mit einem leckeren Eis für die zuvor absolvierte Trainingseinheit belohnen. Für das Abendessen war dann jeder Schwimmer selbst zuständig. Auch hier war die Bandbreite der „Gerichte“ sehr vielfältig: Baguette oder Brötchen mit leckeren Beilagen, Döner, Asia-Boxen, Pizza, Schnitzel, Würstchen, Nudeln,… Neben selbst besorgtem Essen übten auch wir Schwimmer uns im Kochen. Die kleine Küche im Hostel bot uns die Möglichkeit, auch selbst ein Essen zu zaubern. Nach einer Vorspeise (Grießknödelsuppe), die vom 4er-Mädchen-Zimmer serviert wurde, stand das 10er-Mädchen-Zimmer sicherlich fast mindestens 2 Stunden an zwei Mini-Kochplatten, um für die ganze Gruppe Nudeln mit Tomaten- und Käsesauce zu kochen. Dahingegen schneller und sehr lecker angerichtet wurde der Nachtisch (Bananen-Quark-Nutella-Creme) vom Jungs-Zimmer. Begeistert von den Kochkünsten ihrer Schwimmer ließen sich die beiden Trainer Christoph und Philipp hier sichtlich verwöhnen.


…schließlich auch das „Drum-herum“:


Kleine Highlights im Laufe der zwei Wochen rundeten das gesamte Trainingslager ab. Nach den ersten fünf Trainingseinheiten machten sich die Schwimmer beispielsweise auf den Weg in die Stadt und auf einen Marsch zum Heidelberger Schloss. Nach kurzem Genießen der schönen Aussicht hatte jeder die Möglichkeit, nach Lust und Laune shoppen zu gehen. Das Abendessen (leckere Pasta aller Art) wurde gemeinsam eingenommen. Den Nachtisch gab es in einer sehr leckeren Eisdiele in der Heidelberg Fußgängerzone. Große Portionen wurden mit einem lieben Kosenamen (wie „Buwele“ für Philipp…) und einem Extrazuschlag (für Christoph, „damit [er] Ruh‘ gibt“) belohnt. Den Abend rundete ein gemütlicher Kinobesuch ab. Eine weitere Freizeitaktion bildete das Disco-Bowling am Samstagabend. Bei guter Musik eines DJs  wurde nach einem kleinen Abstecher zu den Spielstationen (Tischfußball, Air Hockey etc.), bei denen Philipp einen neuen Rekord im „Boxen“ aufstellte, zwei Stunden eifrig gebowlt. Das schöne sonnige Wetter an einem der Tage wurde genutzt, um sich auf der Neckarwiese zu entspannen und Volleyball zu spielen.
Neben diesen Aktionen sorgten aber auch die Schwimmer selbst für gute Laune. Bei kleinen Streichen wurden zum Beispiel sowohl das Mädchen- als auch das Trainerzimmer verwüstet und gleichzeitig verschönert. Doch auch diese Aktion und die große Schlüsselverwirrung, um gegenseitig „Rache“ zu nehmen, können leider nicht so schön und vor allem lustig und nervenaufreibend nacherzählt werden, wie sie tatsächlich waren. Dafür werden die Schwimmer diese schönen Erfahrungen und Erlebnisse sicherlich lange in Erinnerung behalten.
Für die tolle Organisation und natürlich die Durchführung des gesamten Trainingslagers möchten wir Schwimmer und unsere Eltern uns nochmals ganz herzlich bei unseren beiden Trainern Philipp und Christoph bedanken.

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