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Für unseren Vincent hat sich das harte Training im letzten Jahr definitiv ausgezahlt: Er qualifiziert sich ein weiteres Mal über seine Paradedisziplin 50m Schmetterling für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Mindestens genauso qualifiziert ist natürlich auch das dreiköpfige Trainerteam/Betreuungspersonal, welches ihn in die Hauptstadt begleiten darf, bestehend aus den Schwimmtrainern Katharina und Pascal sowie Athletiktrainer Jannik.

So fliegen wir also (ist billiger als Zug fahren…sorry Greta!) am Montagmorgen um 10 Uhr von Frankfurt aus nach Berlin. Keine Stunde später landen wir auch schon am Flughafen Tegel. Nach kurzem Check-In im Hotel, sowie gutem Mittagessen in einem bereits letztes Jahr liebgewonnenen Burger Laden, machen wir uns auf den Weg in die Schwimmhalle. Wieder einmal aufs Neue vom riesigen Gebäudekomplex, bestehend aus zwei großen Schwimmbecken und einem Sprungbecken mit mehreren 10-Meter-Türmen, beeindruckt, suchen wir uns ein Plätzchen im Schwimmbad und Vincent gewöhnt sich schonmal an das Wettkampfbecken. Da das Event erst Dienstag startet, ist der Montag nur zum Einschwimmen da, im Bad und auf den Tribünen herrscht noch gähnende Leere – die Ruhe vor dem Sturm eben.

Vom Dienstag gibt es nicht so viel zu berichten: Nach einem ausgiebigen Frühstück steht für Vincent ein weiteres Einschwimmen an, diesmal im extra dafür vorgesehenen Zweitschwimmbecken nebendran. Nachdem unser Heimweg etwas länger gedauert hat (wer hätte gedacht, dass auch Ringbahnen in die „falsche“ Richtung fahren können…) kommen wir trotzdem entspannt im Hotel an.

Weniger Entspannung dann am Mittwochmorgen: Der Wecker klingelt um sechs Uhr und wir begeben uns zum – trotz der frühen Uhrzeit mit amerikanischen Touristen überfüllten – Frühstücksraum. After an absolutely amazing breakfast brechen wir zu Vincents großem Event in Richtung Schwimmbad auf. Der Wettkampf ist bereits im vollen Gange: Viele Zuschauer, gute Musik und professionelle Schwimmer. Eine Atmosphäre fast so großartig wie beim Nationalen Schwimmfest in Waghäusel. Vincent selbst ist dieses Mal sichtlich weniger nervös als im Vorjahr – der nötige Respekt vor der Strecke und dem Wettkampf ist jedoch trotzdem vorhanden. Mit seiner Zeit von 28,14 kann er sich zwar keine neue Bestzeit erschwimmen, hat aber seine Leistung im Vergleich zum letzten Jahr um 0,6 Sekunden verbessern können, eine beachtliche Steigerung auf einer 50m Strecke!

Plötzlich ist dann auch schon der Donnerstag und damit der letzte Tag gekommen. Der Wettkampf ist für uns geschafft und ein freier Tag steht an. Was macht man als fleißiger, deutscher Tourist in Berlin? Richtig, Sightseeing! Nachdem wir die meisten Sehenswürdigkeiten bereits letztes Jahr abgeklappert haben, steht diesmal unter anderem die Charité, das ehemalige Zellengefängnis Moabit, die East-Side Gallery, sowie ein indisches Restaurant in Friedrichshain (Mittagessen muss sein) auf unserer Liste.

Der Freitag bereitet unserer kleinen, aber ereignisreiche Reise dann auch schon ein Ende. Wir fahren an den Flughafen BER Tegel und fliegen wieder gen Frankfurt. Dort angekommen geht es für Vincent und seine drei Trainer direkt nach Hause und ins Bett, schließlich steht am nächsten morgen schon das Nationale Schwimmfest vor der Tür!

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