Training, Schlafen, Essen und das „Drumherum“ – 12 Tage im Trainingslager in Heidelberg

Zurück aus dem Trainingslager sind 18 Schwimmer und ihre beiden Trainer Christoph und Philipp. Gemeinsam mit den 16 Waghäusler Athleten absolvierten auch zwei Ludwigshafener Schwimmerinnen zwei harte Trainingswochen in Heidelberg. In vielerlei Hinsicht waren diese vergangenen 12 Tage eine tolle Erfahrung, denn bei einem gelungenen Trainingslager spielen verschiedene Faktoren eine wichtige und entscheidende Rolle. Dazu zählen…


…selbstverständlich – und deshalb an erster Stelle zu nennen – das TRAINING:


Bis zu 20 Trainingseinheiten absolvierten einige Schwimmer im Wasser, in denen - in mehrere Blöcke aufgeteilt – durch die beiden Trainer verschiedene Schwerpunkte gesetzt wurden. So stand zum einen das Techniktraining im Vordergrund, das durch kleine Videoanalysen veranschaulicht wurde. Ein weiteres Augenmerk lag daneben auf der Verbesserung der Grundlagenausdauer, was sich auch an der hohen Gesamtkilometerzahl zeigt (zwischen 70 und 80 Gesamtkilometer absolvierten einige Schwimmer). Neben Einheiten mit geringeren Gesamtintensitäten wurden gezielt Belastungsspitzen eingebaut, die die Schwimmer mit vollem Einsatz absolvierten und dementsprechend schließlich sehr erschöpften. Auch das dem Wassertraining vorausgehende Athletiktraining ließ manch einen Schwimmer an seine Grenzen stoßen, was man an den hochroten und völlig verschwitzten Gesichtern erkennen konnte. Da unter den Schwimmern auch ein Triathlet, Samuel, sein Trainingslager absolvierte, wurde sein überwiegendes Schwimmtraining durch weitere Einheiten auf dem Rad und im Laufen ergänzt.


…ebenso das SCHLAFEN:


Untergebracht in „Steffis Hostel“ verbrachten wir einen Großteil der Zeit in unserer Unterkunft nur wenige Kilometer vom Olympiastützpunkt entfernt. In schönen großen und freundlichen Zimmern errichteten wir unser Lager, das sich – sowohl bei den Schwimmern als auch bei den Trainern – mehr und mehr in eine Unordnung verwandelte. Hätten die Mädels im 10er-Zimmer nicht Patricia (Frank) mit im Zimmer gehabt, wären sie sicherlich noch jetzt nicht mit Aufräumen fertig… Smile


…weiterhin das ESSEN:


Neben den Betten ist dies wohl ein weiterer Aspekt, wonach sich die Schwimmer in den harten Trainingseinheiten am meisten sehnten. Morgens nahmen die Schwimmer bei einem kleinen leckeren Buffet ein gutes Frühstück ein, das sie für die erste morgendliche Trainingseinheit im Wasser stärken sollte. Für das Mittagessen hatte Philipp organisiert, dass die 18 Schwimmer und ihre beiden Trainer in der – dem Schwimmbad sehr nahe gelegenen – Kantine des Springer Verlags zu Mittag essen konnten. Nach einem sehr abwechslungsreichen und guten Essen konnte sich der ein oder andere Schwimmer auch mit einem leckeren Eis für die zuvor absolvierte Trainingseinheit belohnen. Für das Abendessen war dann jeder Schwimmer selbst zuständig. Auch hier war die Bandbreite der „Gerichte“ sehr vielfältig: Baguette oder Brötchen mit leckeren Beilagen, Döner, Asia-Boxen, Pizza, Schnitzel, Würstchen, Nudeln,… Neben selbst besorgtem Essen übten auch wir Schwimmer uns im Kochen. Die kleine Küche im Hostel bot uns die Möglichkeit, auch selbst ein Essen zu zaubern. Nach einer Vorspeise (Grießknödelsuppe), die vom 4er-Mädchen-Zimmer serviert wurde, stand das 10er-Mädchen-Zimmer sicherlich fast mindestens 2 Stunden an zwei Mini-Kochplatten, um für die ganze Gruppe Nudeln mit Tomaten- und Käsesauce zu kochen. Dahingegen schneller und sehr lecker angerichtet wurde der Nachtisch (Bananen-Quark-Nutella-Creme) vom Jungs-Zimmer. Begeistert von den Kochkünsten ihrer Schwimmer ließen sich die beiden Trainer Christoph und Philipp hier sichtlich verwöhnen.


…schließlich auch das „Drum-herum“:


Kleine Highlights im Laufe der zwei Wochen rundeten das gesamte Trainingslager ab. Nach den ersten fünf Trainingseinheiten machten sich die Schwimmer beispielsweise auf den Weg in die Stadt und auf einen Marsch zum Heidelberger Schloss. Nach kurzem Genießen der schönen Aussicht hatte jeder die Möglichkeit, nach Lust und Laune shoppen zu gehen. Das Abendessen (leckere Pasta aller Art) wurde gemeinsam eingenommen. Den Nachtisch gab es in einer sehr leckeren Eisdiele in der Heidelberg Fußgängerzone. Große Portionen wurden mit einem lieben Kosenamen (wie „Buwele“ für Philipp…) und einem Extrazuschlag (für Christoph, „damit [er] Ruh‘ gibt“) belohnt. Den Abend rundete ein gemütlicher Kinobesuch ab. Eine weitere Freizeitaktion bildete das Disco-Bowling am Samstagabend. Bei guter Musik eines DJs  wurde nach einem kleinen Abstecher zu den Spielstationen (Tischfußball, Air Hockey etc.), bei denen Philipp einen neuen Rekord im „Boxen“ aufstellte, zwei Stunden eifrig gebowlt. Das schöne sonnige Wetter an einem der Tage wurde genutzt, um sich auf der Neckarwiese zu entspannen und Volleyball zu spielen.
Neben diesen Aktionen sorgten aber auch die Schwimmer selbst für gute Laune. Bei kleinen Streichen wurden zum Beispiel sowohl das Mädchen- als auch das Trainerzimmer verwüstet und gleichzeitig verschönert. Doch auch diese Aktion und die große Schlüsselverwirrung, um gegenseitig „Rache“ zu nehmen, können leider nicht so schön und vor allem lustig und nervenaufreibend nacherzählt werden, wie sie tatsächlich waren. Dafür werden die Schwimmer diese schönen Erfahrungen und Erlebnisse sicherlich lange in Erinnerung behalten.
Für die tolle Organisation und natürlich die Durchführung des gesamten Trainingslagers möchten wir Schwimmer und unsere Eltern uns nochmals ganz herzlich bei unseren beiden Trainern Philipp und Christoph bedanken.

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